Wie Teilhabe, Fairness und Freude am Spiel im Fußballalltag funktionieren – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Behinderung.
Die Inhalte auf dieser Seite basieren auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit der Ibbenbürener Kickers.
Auf dieser Seite zeigen wir, wie Inklusion im Fußball wirklich funktioniert.
Nicht theoretisch – sondern auf dem Platz.
Mit klaren Regeln, angepassten Übungen und dem gemeinsamen Ziel:
Alle spielen mit. Alle zählen. Alle jubeln.
Inklusion beginnt nicht beim Regelwerk – sondern bei der Haltung.
Inklusion im Fußball bedeutet mehr als Teilnahme.
Echte Teilhabe entsteht nicht von allein, sondern wird bewusst gestaltet.
Sie bedeutet echte Teilhabe, gleiche Spielzeit, gemeinsame Erfolgserlebnisse und Respekt füreinander.
Bei den Ibbenbürener Kickers ist Inklusion kein Zusatzangebot – sie ist die Grundlage unseres Trainings, unserer Turniere und unserer Gemeinschaft.
Viele Vereine stehen genau an diesem Punkt und fragen sich, wie sie starten können.
Was Inklusion im Fußball möglich macht
So entsteht Fußball, der verbindet – nicht trennt. Warum genau das für viele Menschen entscheidend ist, zeigt sich besonders deutlich im Vergleich zum klassischen Fußball.
Wir beschreiben hier keinen theoretischen Ansatz, sondern das, was sich in unserem inklusiven Vereinsalltag tatsächlich bewährt hat.
Vielfalt ist Realität – auch auf dem Fußballplatz
In unseren Teams spielen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam.
Unser Ansatz:
Wir passen nicht die Menschen dem Fußball an – sondern den Fußball den Menschen. Dieser Perspektivwechsel ist die Grundlage jeder inklusiven Praxis.
Viele Vereine versuchen, Menschen in bestehende Strukturen zu pressen.
Inklusion funktioniert nur, wenn sich Strukturen an Menschen anpassen
„Inklusion zeigt sich nicht in Konzepten, sondern in jeder Entscheidung auf dem Platz.“
– Marcel Grabow
Echte Teilhabe zeigt sich nicht in Konzeptpapieren, sondern auf dem Platz. Wie das im Training konkret aussieht, lässt sich klar strukturieren.
Bei den Ibbenbürener Kickers trainieren Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam: mit und ohne Behinderung, mit Rollstuhl oder Rollator, mit Autismus, Down-Syndrom, Lernschwierigkeiten oder motorischen Einschränkungen.
Übungen werden so gestaltet, dass niemand ausgeschlossen wird. Tempo, Spielformen und Regeln passen sich den Menschen an – nicht umgekehrt. Wer den Ball nicht mit dem Fuß spielen kann, nutzt die Hände. Wer mehr Zeit braucht, bekommt sie. Wer Pausen benötigt, wird nicht bewertet, sondern unterstützt. Gerade für viele Kinder ist dieser Einstieg entscheidend.
Quelle: Pressebericht (DFB / fussball.de)
In unserer Mannschaft trainieren Kinder mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen:
Diese Vielfalt ist im inklusiven Kinderfußball der Normalfall. Was sie verbindet: Sie wollen Fußball spielen.
Und genau das ermöglichen wir.
Unsere Arbeit im Inklusionsfußball ist ein fortlaufender Prozess und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Ein Spieler bleibt zunächst stehen und beobachtet.
Ein anderer Spieler geht zu ihm, spricht ihn an und nimmt ihn mit ins Spiel.
Aber ein erster Kontakt mit dem Ball.
Ein einfaches Beispiel aus dem Training: Wenn zwei Kinder sich gegenüberstehen und Pässe üben, spielen sie sich den Ball normalerweise mit dem Fuß zu.
Kann ein Kind seine Beine nicht einsetzen, wird der Ball mit den Händen zugeworfen.
Solche Anpassungen sind zentral für echte Teilhabe. Der Weg dorthin ist individuell – und genau das macht Inklusion aus.
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Wir orientieren uns bewusst am Straßenfußball unserer Kindheit:
Was Eltern, Spieler und Betreuer bei uns Ibbenbürener Kickers erleben