Hier erklären wir, wie inklusives Fußballtraining bei uns funktioniert.
Mit einfachen Übungen, klaren Regeln und viel Rücksicht – für alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Behinderung.
In unserem Training stehen Menschen im Mittelpunkt – nicht Ergebnisse. Wir trainieren so, dass jede Spielerin und jeder Spieler aktiv beteiligt ist.
Alle trainieren gemeinsam.
Wir brechen Übungen so herunter, dass jede Person sie bewältigen kann.
Eine einfache Spielform aus dem inklusiven Training – angepasst an die Menschen, die gerade auf dem Platz stehen.
Name der Übung: Kicker
Trainingsziel: Teilhabe, Passspiel, Orientierung, Spielverständnis
Altersstufen: alle
Geschlechter: alle
Inklusion: vollständig inklusiv
Spielerzahl: flexibel
Hilfsmittel erlaubt: Rollstuhl, Rollator, Gehhilfen
Torhüter: keine
Die Übung „Kicker“ ist eine bewusst einfache, aber sehr wirkungsvolle Spielform.
Sie ist so aufgebaut, dass jede Spielerin und jeder Spieler aktiv beteiligt ist – unabhängig von Leistungsstand, Alter oder Einschränkung.
Alle bleiben in festen Zonen.
Niemand wird überlaufen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Teilnahme steht über Tempo und Kraft.
Jedes Team hat eine Abwehr- und eine Angriffszone.
Alle Aktionen entstehen aus Zusammenspiel, nicht aus Einzelaktionen.
können gleichberechtigt mitspielen.
So entsteht echtes Miteinander.
Jede Spielerin und jeder Spieler hat Zeit, den Ball zu kontrollieren, Entscheidungen zu treffen und Erfolg zu erleben.
Die Übung „Kicker“ zeigt exemplarisch, wie inklusives Fußballtraining funktionieren kann:
einfach – fair – gemeinschaftlich – wirksam
Und vor allem: sehr viel Lachen.
Die hier beschriebenen Trainingsformen sind bewusst einfach gehalten. Sie funktionieren im Kinder- und Jugendbereich ebenso wie im Erwachsenen- oder gemischten Training.
Unser Ansatz zeigt: Inklusives Training erfordert keine Spezialausbildung, sondern Haltung, Offenheit und die Bereitschaft, Fußball neu zu denken.
Quelle: Ibbenbürener Kickers
Unsere Trainingsformen sind leicht übertragbar.
Die folgenden Antworten beruhen auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit.
Nein. Im inklusiven Training zählt nicht Können, sondern Mitmachen.
Für alle Menschen, die gemeinsam Fußball spielen möchten – unabhängig von Alter, Erfahrung oder Voraussetzungen.
Wir passen Übungen, Rollen und Tempo so an, dass alle beteiligt sind und Erfolgserlebnisse haben.
Nein. Teilhabe, Fairness und gemeinsames Spielen stehen immer vor Leistung.
Ja. Klare Regeln, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung sind feste Bestandteile des Trainings.
Nein. Offenheit, Geduld und die Bereitschaft zuzuhören sind wichtiger als spezielle Ausbildungen.
Inklusives Training erfordert klare Strukturen, gute Kommunikation und bewusste Steuerung. In unserem Praxiswissen finden Trainer:innen konkrete Hilfestellungen für typische Situationen im Trainingsalltag: