Für alle Menschen, die Fußball mögen und ihn spielen möchten. Unabhängig von Leistung, Alter oder Einschränkung.
Hier erklären wir, was Inklusionsfußball bedeutet und wie er funktioniert.
Wir teilen unsere Erfahrungen aus dem Verein.
Du erfährst:
was Inklusionsfußball ist
wie man gemeinsam trainiert
wer mitmachen kann
warum Inklusionsfußball ein Raum ohne Leistungsdruck ist
Für uns ist Inklusionsfußball ein Ort, an dem jeder Mensch Fußball spielen kann, der Fußball spielen möchte.
Es geht nicht darum, wie gut jemand ist. Es geht darum, dabei zu sein.
Inklusionsfußball ist ein gemeinsames Spiel.
Menschen helfen sich. Stärkere unterstützen Schwächere. Alle bekommen ihre Momente.
Ein bisschen ist es wie früher beim Straßenfußball. Niemand wurde ausgeschlossen. Alle haben gespielt. Und alle haben dabei etwas gelernt.
Im Inklusionsfußball steht nicht die Leistung im Mittelpunkt.
Leistungsdenken passt nicht zur Teilhabe.
Das gilt für alle.
Nicht nur für Menschen mit Einschränkungen.
Sondern für jedes Teammitglied.
Inklusionsfußball ist auch kein Ersatz für den Regelbetrieb. Er ist eine Ergänzung.
Ein zusätzlicher Raum im Verein. Ein Raum, in dem Fußball anders gedacht werden darf.
Im Inklusionsfußball geht es nicht um Gleichheit. Es geht um Gerechtigkeit.
Manche brauchen mehr Unterstützung.
Andere weniger.
Beides ist in Ordnung.
Leistung gibt es immer.
Aber sie ist nicht der Maßstab für Wert oder Zugehörigkeit
Fairness bedeutet nicht, dass alle das Gleiche tun.
Fairness bedeutet, dass alle eine echte Chance bekommen.
Auf dem Spielfeld sehen wir Vielfalt.
Große und kleine Menschen. Junge und ältere.
Frauen und Männer.
Menschen mit und ohne Einschränkungen.
Manche brauchen Unterstützung durch Trainer oder Helfer. Andere nicht. Das alles ist normal.
Und genau das macht Inklusionsfußball aus.
Inklusionsfußball kann im Verein ein besonderer Ort sein.
Ein Ort, an dem Menschen gemeinsam Fußball spielen:
Im Regelbetrieb ist das oft nicht möglich. Dort wird nach Alter und Leistung eingeteilt.
Im Inklusionsfußball geht das anders. Hier zählt das Miteinander.
Quelle: DFB.de: Ibbenbürener Kickers: Mehr Inklusion geht nicht, 2021 (Zum Artikel)
Viele Menschen lieben Fußball. Aber ihr Leben verändert sich.
3 bis 5 Trainingseinheiten pro Woche sind dann oft nicht möglich.
Der Druck steigt.
Und viele hören auf.
Nicht, weil sie Fußball nicht mehr mögen. Sondern weil kein passender Raum mehr da ist.
Ein inklusives Angebot im Verein, zum Beispiel ein Training pro Woche, kann genau dieser Raum sein.
Entspannt.
Ohne Druck.
Mit Freude am Spiel.
Wenn Sie einen Ort suchen, an dem Fußball ohne Leistungsdruck möglich ist.
Wenn Sie Ihr Angebot erweitern möchten.
Und neue Wege im Verein denken wollen.
Wenn Sie Fußball ganzheitlich verstehen möchten. Und Menschen im Blick behalten wollen.
Wenn Sie nach Lösungen suchen, wie Menschen im Verein bleiben können.
Wenn Sie Inklusionsfußball besser verstehen möchten.
Die folgenden Antworten beruhen auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit.
Inklusionsfußball bedeutet gemeinsames Fußballspielen für alle Menschen im Verein – unabhängig von Alter, Leistung oder Voraussetzungen.
Im Inklusionsfußball kann jeder Mensch mitmachen, der Fußball spielen möchte. Menschen mit und ohne Einschränkung spielen gemeinsam. Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten sind nicht nötig.
Nein. Inklusionsfußball ist für alle offen. Auch Menschen ohne Behinderung sind ein wichtiger Teil des Teams. Gemeinsames Spielen steht im Mittelpunkt.
Nein. Inklusionsfußball ist ein freiwilliges Sportangebot und keine Therapie oder leistungsorientierter Wettkampfsport.
Das ist von Verein zu Verein unterschiedlich. Oft findet das Training einmal pro Woche statt. Es gibt meist keinen Leistungsdruck und keine Pflicht, jedes Mal dabei zu sein.
Ja. Genau das ist im Inklusionsfußball oft möglich. Freunde, Familienmitglieder oder Arbeitskollegen können gemeinsam auf dem Platz stehen. Das macht Inklusionsfußball für viele Menschen besonders wertvoll.
Nein. Inklusionsfußball beginnt meist mit gemischten Gruppen und entwickelt sich aus den Menschen heraus, die vor Ort sind.
Nein. Inklusionsfußball ergänzt den Regelbetrieb und schafft zusätzliche Zugänge zum Fußball im Verein.
Die Inhalte dieser Seite basieren auf unserer praktischen Erfahrung aus der inklusiven Vereinsarbeit bei den Ibbenbürener Kickers. Wir berichten nicht aus der Theorie, sondern aus dem echten Trainings- und Spielalltag.
Viele der hier angesprochenen Themen haben wir im Bereich Praxiswissen weiter vertieft.
Dort beschreiben wir konkrete Situationen, Herausforderungen und Erfahrungen aus dem inklusiven Fußballalltag – zum Beispiel zu folgenden Fragen: