Inklusion im Fußball scheitert selten an fehlenden Konzepten. Sie scheitert an Haltung. An unausgesprochenen Erwartungen, an Leistungsdenken, an fehlender Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – auch dann, wenn es unbequem wird.
Für uns bedeutet Haltung, dass Teilhabe nicht verhandelbar ist. Dass schwächere Spieler nicht „mitlaufen“, sondern dazugehören. Dass Fairplay nicht auf dem Papier endet, sondern auf dem Platz beginnt. Und dass Trainer, Eltern und Vereine bereit sein müssen, eigene Ansprüche zurückzustellen, damit Gemeinschaft entstehen kann.
Diese Seite bündelt unsere Haltung zum inklusiven Fußball. Sie erklärt, warum Regeln allein keine Inklusion schaffen – und warum echte Teilhabe immer eine bewusste Entscheidung ist.
Diese Seite erklärt, wie wir Inklusion im Fußball verstehen.
Warum Fairplay wichtiger ist als Ergebnisse.
Warum nicht jedes Turnier für jede Mannschaft geeignet ist.
Und warum echte Teilhabe manchmal bedeutet, bewusst auf Leistung zu verzichten.
Haltung zeigt sich nicht in Vereinsleitbildern oder Förderanträgen. Sie zeigt sich im Trainingsalltag, bei Turnieren und in Konfliktsituationen.
Zum Beispiel dann, wenn ein Spiel bewusst langsamer gemacht wird, damit alle mitkommen. Oder wenn ein Trainer eingreift, bevor Ehrgeiz Fairness verdrängt.
Gerade im inklusiven Fußball entscheiden diese Momente darüber, ob sich Menschen willkommen fühlen – oder erneut ausgegrenzt werden.
Unsere Haltung bleibt nicht abstrakt. Sie wird dort konkret, wo wir sie konsequent leben – im Training, bei Turnieren und im Umgang miteinander.
Inklusion entsteht nicht durch Regeln allein, sondern durch Haltung der Trainer, Spieler und Verantwortlichen.
Fairplay entsteht nicht automatisch – es muss aktiv eingefordert und vorgelebt werden.
Nicht jede Form von Wettbewerb ist inklusiv. Grenzen zu erkennen schützt die Schwächsten.
Unser Ziel ist nicht der Pokal – sondern der Moment, in dem jemand über sich hinauswächst.
– Marcel Grabow
Unsere Haltung bleibt nicht abstrakt. Sie wird dort konkret, wo wir sie konsequent leben – im Training, bei Turnieren und im Umgang miteinander.
Wie Haltung in der Praxis umgesetzt wird, zeigen wir auch in unseren Trainings- und Angebotsformaten.