Inklusives Training beginnt nicht mit Regeln oder Konzepten, sondern mit einer klaren Haltung. Viele Vereine scheitern nicht an fehlender Ausstattung, sondern an Unsicherheit: Wie trainiert man Gruppen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Altersstufen und Einschränkungen sinnvoll?
Aus unserer Erfahrung ist der wichtigste Grundsatz: Ein Training muss für alle funktionieren – nicht perfekt, aber sicher und wertschätzend.
Ein inklusives Training sollte immer drei Ebenen berücksichtigen:
- Sicherheit
- Bewegung
- Erfolgserlebnisse
Gruppengröße & Feldaufteilung
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Bewährt haben sich:
- 8–16 Spieler pro Trainingsfeld
- Kleinfeldformate
- klare Markierungen
- ausreichend Abstand zu Banden und Torpfosten
Trainingsaufbau (bewährt)
- gemeinsames Aufwärmen
- einfache Spielformen
- freie Spielphasen
- bewusste Pausen
Wichtig: Übungen müssen anpassbar, nicht kompliziert sein.
Unsere Erfahrung
Je einfacher die Übung, desto inklusiver ist sie. Inklusion scheitert selten an fehlendem Können – sondern an Überforderung.