
Kurz & knapp
- Die Ibbenbürener Kickers nahmen am 30. Mai 2026 mit drei Mannschaften am Kick2Gether Euro Cup in Köln teil.
- Mehr als 50 Mannschaften spielten bei dem großen Inklusionsturnier auf neun Spielfeldern der Sportanlage von Fortuna Köln.
- Die Ibbenbürener Kickers waren mit ihrer U14, Ü14 und Ü18 vertreten.
- Zu den bekannten Mannschaften beim Turnier gehörten unter anderem Team United, FC Basel, Werder Bremen und Germania Zündorf.
- Bei Temperaturen von knapp 30 Grad erlebten die drei Kickers-Teams einen langen und abwechslungsreichen Turniertag in Köln.
Drei Kickers-Teams, mehr als 50 Mannschaften, neun Spielfelder und fast 30 Grad: Der Kick2Gether Euro Cup in Köln versprach schon im Vorfeld einen besonderen Fußballtag. Für uns wurde daraus eine Mischung aus spannenden Spielen, vielen bekannten Gesichtern, neuen Begegnungen und jeder Menge gemeinsamer Erlebnisse – genau das, was ein gutes Inklusionsturnier ausmacht.

Schon bei der Ankunft war die Größe des Turniers zu spüren
Schon bei unserer Ankunft auf der Sportanlage von Fortuna Köln wurde uns klar, dass dieser Turniertag eine andere Größenordnung haben würde.
Bereits im Vorfeld hatten die Veranstalter von Germania Zündorf angekündigt, dass der Kick2Gether Euro Cup eines der größten Inklusionsturniere überhaupt werden sollte. Als sich schließlich mehr als 50 Mannschaften anmeldeten, wurde das Turnier auf die große Sportanlage von Fortuna Köln und die dort zur Verfügung stehenden neun Spielfelder verlegt.
Für uns war das durchaus beeindruckend.
Wir waren mit drei Mannschaften angereist: unserer U14, Ü14 und Ü18. Und obwohl wir im vergangenen Jahr bereits dabei gewesen waren und wussten, was uns in Köln erwartet, mussten wir uns zunächst einmal auf der weitläufigen Anlage orientieren.

Alte Freunde, bekannte Gesichter und viele Wiedersehen
Was bei solchen Turnieren aber mindestens genauso wichtig ist wie die Größe der Veranstaltung, sind die Menschen. Und davon trafen wir in Köln viele.
Schon kurz nach unserer Ankunft gab es die ersten herzlichen Begrüßungen. Wir trafen unsere Freunde von FC Basel, Germania Zündorf, Werder Bremen, Team United und viele weitere Mannschaften wieder. Genau diese Begegnungen gehören für uns zum Inklusionsfußball dazu.
Man kennt sich inzwischen von verschiedenen Turnieren, tauscht sich aus, erzählt sich, was seit dem letzten Wiedersehen passiert ist, und freut sich gemeinsam auf die nächsten Spiele. Aus einzelnen Begegnungen sind über die Jahre echte Freundschaften entstanden.

Drei Teams – und immer irgendwo ein Spiel
Dann ging es endlich auf den Platz. Mit drei Mannschaften waren wir natürlich ständig im Einsatz. Und wie es bei einem großen Turnier manchmal kommt, spielten zwei unserer Teams regelmäßig gleichzeitig.
Für uns Trainer bedeutete das: Wo schauen wir gerade zu? Die Wege zwischen den Spielfeldern waren teilweise ziemlich lang. Wenn bei einem Team gerade der Anpfiff erfolgte und am anderen Ende der Anlage ebenfalls gespielt wurde, musste man schon ein bisschen planen. Wir haben versucht, uns möglichst fair aufzuteilen und alle drei Mannschaften gleichermaßen zu unterstützen.

Fußball auf Augenhöhe – und manchmal auch eine Herausforderung
Sportlich war es für unsere Mannschaften ein ganz normales Turnier. Es gab Gegner auf Augenhöhe, aber natürlich auch Mannschaften, gegen die es schwieriger wurde. Mal lief ein Spiel richtig gut, mal mussten wir mehr kämpfen. Und genau so soll es sein.
Bei einem inklusiven Fußballturnier geht es nicht darum, dass jedes Spiel gleich ausgeht. Es geht darum, dass unterschiedliche Mannschaften miteinander spielen können und jeder seine Erfolgserlebnisse bekommt.
Für unsere Spielerinnen und Spieler bedeutete der Tag deshalb vor allem: Fußball spielen, Tore schießen, anfeuern, lachen und gemeinsam mit anderen Mannschaften auf dem Platz stehen.

Auch neben dem Platz wurde viel erlebt
Während unsere Teams ihre Spiele absolvierten, blieb auch für uns Trainer und Spieler immer wieder Zeit für Gespräche. Bei mehr als 50 Mannschaften gibt es viel zu entdecken. Alte Kontakte konnten gepflegt und neue Kontakte geknüpft werden. Gerade dieser Austausch mit anderen Vereinen und Inklusionsteams ist für uns wichtig.
Wir erleben immer wieder, dass die Herausforderungen im inklusiven Vereinsfußball ähnlich sind – und dass man voneinander lernen kann.
Solche Turniere sind deshalb nicht nur sportliche Veranstaltungen. Sie bringen Menschen zusammen, die sich für Inklusion im Fußball einsetzen und gemeinsam dafür sorgen, dass Fußball für möglichst viele Menschen zugänglich ist.

Fast 30 Grad und am Ende ziemlich müde
Auch das Wetter hatte sich an diesem Tag etwas vorgenommen. Bei Sonnenschein und Temperaturen von knapp 30 Grad kamen unsere Spielerinnen und Spieler ordentlich ins Schwitzen. Der Fußballgott hatte es an diesem Tag gut mit uns gemeint – vielleicht sogar ein bisschen zu gut.
Nach der Siegerehrung hieß es schließlich Abschied nehmen. Wir machten uns müde, aber zufrieden auf den Heimweg nach Ibbenbüren.

Danke an Germania Zündorf
Ein Turnier mit mehr als 50 Mannschaften zu organisieren, ist eine enorme Aufgabe. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle ausdrücklich bei Germania Zündorf für die Einladung und die Organisation des Kick2Gether Euro Cups bedanken.
Unsere drei Mannschaften konnten viele Spiele bestreiten, wir haben Freunde wiedergetroffen, neue Menschen kennengelernt und gemeinsam einen Tag voller Fußball, Begegnung und Inklusion erlebt. Darauf blicken wir gerne zurück.
Danke an Germania Zündorf für den Kick2Gether Euro Cup 2026. Wir waren sehr gerne dabei – und freuen uns auf das nächste Wiedersehen.

Fußball verbindet
Der Tag in Köln hat uns wieder einmal gezeigt, warum wir so gerne zu Inklusionsturnieren fahren.
Auf dem Platz begegnen sich Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, unterschiedlichen Fähigkeiten und unterschiedlichen Erfahrungen. Trotzdem verbindet sie etwas ganz Einfaches: die Freude am Fußball.
Für uns als Ibbenbürener Kickers bedeutet Inklusion im Fußball, genau solche Begegnungen möglich zu machen. Nicht alles muss perfekt sein. Nicht jedes Spiel muss gewonnen werden. Wichtig ist, dass Menschen gemeinsam auf dem Platz stehen und sich als Teil einer Mannschaft erleben.
Fußball für alle – ohne Leistungsdruck und mit echter Teilhabe.