Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Respekt und eine sichere Umgebung. Genau dafür haben die Ibbenbürener Kickers ein eigenes inklusives Kinderschutzkonzept entwickelt. Es wurde gemeinsam mit der Kindernothilfe und dem FLVW erarbeitet und auf die besonderen Anforderungen unseres inklusiven Fußballs abgestimmt.
Die Ibbenbürener Kickers haben gemeinsam mit der Kindernothilfe und dem FLVW ein eigenes inklusives Kinderschutzkonzept entwickelt. Es berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und legt klare Regeln für unseren Trainings- und Vereinsalltag fest.
Das vollständige Konzept steht als PDF zur Verfügung.
Bei uns treffen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen Entwicklungsständen, Kommunikationsformen und Unterstützungsbedarfen aufeinander. Auch der Umgang mit Nähe und Distanz kann für jedes Kind anders sein.
Menschen mit Behinderung können zudem stärker von Grenzverletzungen und Gewalt betroffen sein. Gründe können zum Beispiel Abhängigkeiten von Unterstützungspersonen, erschwerte Kommunikation oder Schwierigkeiten sein, eigene Grenzen auszudrücken.
Deshalb reicht es für uns nicht, Regeln aus dem allgemeinen Sport einfach zu übernehmen. Wir haben aus unseren Erfahrungen eigene Regeln für unseren inklusiven Fußball entwickelt.
Unser Kinderschutz beginnt im Trainingsalltag. Dabei achten wir besonders auf:
Ein Beispiel ist die körperliche Hilfestellung im Training: Sie erfolgt nur, wenn sie im sportlichen Zusammenhang notwendig ist. Sie wird transparent gestaltet und möglichst vorher angekündigt oder erklärt. Die persönlichen Grenzen des Kindes werden dabei respektiert.
Das ist gerade im inklusiven Fußball wichtig. Ein Kind kann zum Beispiel nach einem Sturz Hilfe brauchen oder sich in einer schwierigen Situation zurückziehen. Wir müssen wissen, wie wir helfen können, ohne persönliche Grenzen zu überschreiten.
Deshalb werden Kinder und Jugendliche auch an der Schutzarbeit beteiligt. Ihre Perspektiven wurden bereits bei der Entwicklung des Konzeptes einbezogen. Verlässlichkeit, respektvoller Umgang und klare Grenzen waren dabei wichtige Punkte.
Unser Verhaltenskodex ist verbindlich. Er gilt für Trainer*innen und Helfende und gibt auch Eltern und anderen Unterstützenden Orientierung.
Diskriminierung, Gewalt, Einschüchterung und abwertendes Verhalten werden nicht toleriert.
Unser Schutzkonzept ist damit keine Theorie. Es ist eine verbindliche Grundlage für unseren Vereinsalltag.
Das Konzept ist aus unserer praktischen Arbeit entstanden. Gemeinsam mit der Kindernothilfe und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) haben wir unsere Erfahrungen, Anforderungen und Regeln über einen längeren Entwicklungsprozess zusammengeführt.
Die aktuelle Fassung ist Version 1.5, Stand Juli 2026. Herausgeber sind die Ibbenbürener Kickers.
Bildnachweis: Alle Fotos auf dieser Seite wurden von Friederike Bach für die Kindernothilfe aufgenommen.
Auf dieser Seite geben wir einen Einblick in die wichtigsten Grundsätze. Das vollständige Konzept mit unseren verbindlichen Regelungen stellen wir als PDF zur Verfügung.
Hinweis zur Nutzung
Das Kinderschutzkonzept darf gelesen und auf die Seite der Ibbenbürener Kickers verlinkt werden. Die Übernahme von Texten, Strukturen oder Inhalten ist ohne Zustimmung der Ibbenbürener Kickers nicht gestattet.
Ansprechperson für Kinderschutz bei den Ibbenbürener Kickers:
Inga Grabow
inga@ibb-kickers.de
Die Kontaktaufnahme ist jederzeit möglich und wird vertraulich behandelt. Zusätzlich steht bei Bedarf Hanna Pawlik beim SV Cheruskia Laggenbeck als Ansprechpartnerin zur Verfügung.