
Für die Ibbenbürener Kickers wurde dieses Wochenende auf dem DFB-Campus ohne Zweifel zum absoluten Highlight des Jahres – emotional, beeindruckend und voller besonderer Begegnungen. Gemeinsam mit den DFB-Stiftungen durften wir den bundesweiten FußballFreunde-Cup auf dem DFB-Campus in Frankfurt ausrichten – dort, wo normalerweise die Nationalmannschaften trainieren und sich der deutsche Fußball zu Hause fühlt.

Der FußballFreunde-Cup wurde bislang in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland ausgetragen. Mit der Idee, den FußballFreunde-Cup erstmals bundesweit auf dem DFB-Campus in Frankfurt auszurichten, waren Inga und Marcel Grabow bereits letztes Jahr persönlich auf die DFB-Stiftungen zugegangen. Gemeinsam wurde über Möglichkeiten, Perspektiven und die Umsetzung dieser besonderen Veranstaltung gesprochen. Umso größer war der Stolz und die Freude, als diese Idee nun tatsächlich Wirklichkeit wurde. Schon früh war für alle Beteiligten spürbar: Dieses Wochenende würde etwas ganz Besonderes werden.

Bereits Tage vor dem eigentlichen Turnier begann für Familie Grabow das besondere Wochenende. Trainer Marcel Grabow war auf Einladung des DFB bereits frühzeitig nach Frankfurt gereist, um im Rahmen der „Jahrestagung der Inklusionsbeauftragten“ die Online-Plattform „Praxiswissen Inklusionsfußball“ der Ibbenbürener Kickers vorzustellen. Die Präsentation vor den Inklusionsbeauftragten der Landesverbände stieß auf großes Interesse und entwickelte sich zu einem vollen Erfolg. Über dieses besondere Projekt und die Vorstellung auf dem DFB-Campus haben wir in einem gesonderten Bericht ausführlich informiert.
Währenddessen machten sich unsere Spielerinnen und Spieler später gemeinsam mit dem Team auf den Weg nach Frankfurt, um Teil dieses besonderen Wochenendes zu werden.

Als wir am Samstagmorgen auf dem beeindruckenden DFB-Campus ankamen, war sofort spürbar, dass dieser Tag etwas ganz Besonderes werden würde. Noch bevor die ersten Mannschaften eintrafen, halfen alle Ibbenbürener Kickers selbstverständlich beim Aufbau und den letzten Vorbereitungen mit. Genau dieses Miteinander zeichnet unsere Mannschaft seit vielen Jahren aus.

Nach und nach trafen schließlich die insgesamt 20 Teams aus nahezu allen Bundesländern ein. Gespielt wurde in den Gruppen U15, Ü15 sowie in einem eigenen Wettbewerb der Frauenmannschaften. Mit dabei waren unter anderem FC St. Pauli, 1. FC Nürnberg, SV Waldhof Mannheim, Pfeffersport Berlin, Germania Zündorf, Team United, Soccerteam Essen, Eichede und viele weitere Mannschaften aus ganz Deutschland.

Schon beim ersten Blick über die vier Spielfelder wurde deutlich, worum es an diesem Wochenende wirklich ging: Begegnungen schaffen, Gemeinschaft erleben und gemeinsam Fußball genießen.
Trainer Marcel Grabow übernahm gemeinsam mit Moderator Andre Scheidt, dem Stadionsprecher von Fortuna Düsseldorf, die Turnierleitung. Beide harmonierten vom ersten Moment an hervorragend und führten mit viel Ruhe, Erfahrung und guter Stimmung durch den gesamten Tag.

Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Bedingungen stieg die Spannung kurz vor der offiziellen Eröffnung spürbar an. Moderator Andre Scheidt schaffte es sofort, die besondere Atmosphäre auf den gesamten DFB-Campus zu übertragen. Nach den Begrüßungen durch Tobias Wrzesinski, DFB-Generalsekretär Dr. Holger Blask sowie DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert wurde das Turnier offiziell eröffnet. Gemeinsam führten Dr. Holger Blask und Ralph-Uwe Schaffert den symbolischen Anstoß aus – anschließend rollte auf vier Spielfeldern gleichzeitig der Ball.
Und was dann folgte, war genau das, was den FußballFreunde-Cup so besonders macht.

Überall auf dem Gelände sah man lachende Gesichter, emotionale Momente und ehrliche Begeisterung. Im Minutentakt hallte Torjubel über den DFB-Campus. Insgesamt absolvierten die Teams an diesem Tag rund 70 Spiele. Doch Ergebnisse oder Tabellen rückten schnell in den Hintergrund. Viel wichtiger waren die gemeinsamen Erlebnisse, neue Freundschaften und das Gefühl, Teil von etwas ganz Besonderem zu sein.

Zur Mittagszeit konnten sich Spielerinnen, Spieler und Trainer stärken. Getränke, Obst und Müsliriegel standen den gesamten Tag kostenlos bereit. Das gemeinsame Mittagessen wurde für viele zu einem weiteren Highlight, bevor anschließend die Führungen über den DFB-Campus starteten.

Die Begeisterung nach den Besichtigungen war riesig. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es ein einmaliges Erlebnis, einen Blick hinter die Kulissen des deutschen Fußballs zu werfen. Besonders der WM-Pokal sorgte immer wieder für staunende Gesichter und zahlreiche Erinnerungsfotos.

Auch neben dem Platz wurde den Teams einiges geboten. DFB-Maskottchen Paule sorgte durchgehend für gute Stimmung, Fotos und viele besondere Momente. Gleichzeitig begeisterte ein Fußball-Freestyler mit seiner Show und nahm sich anschließend sogar Zeit, interessierten Spielerinnen und Spielern einige Tricks beizubringen. Während auf den Spielfeldern weiter fair um Tore gekämpft wurde, übten andere nebenan bereits ihre ersten neuen Tricks oder machten Erinnerungsfotos mit Paule.

Die Atmosphäre auf dem gesamten Gelände hätte kaum besser sein können. Überall sah man zufriedene Menschen, respektvollen Umgang und ehrliche Freude. Genau solche Tage zeigen, welche Kraft der Fußball entwickeln kann, wenn Teilhabe und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Nach dem letzten Spiel versammelten sich alle Teams zur gemeinsamen Siegerehrung. Gemeinsam mit DFB-Vizepräsident Ralph-Uwe Schaffert, U19-Nationaltrainer Hanno Balitsch und Maskottchen Paule wurden Pokale, Medaillen und Urkunden übergeben. Dabei wurde schnell deutlich: An diesem Wochenende gab es keine Verlierer – sondern ausschließlich Gewinner eines ganz besonderen Erlebnisses.

Auch die DFB-Stiftungen berichteten im Anschluss ausführlich über den FußballFreunde-Cup auf dem DFB-Campus und bezeichneten die Veranstaltung als „Fest der Begegnung und Inklusion“.
Für die Ibbenbürener Kickers bleibt dieses Wochenende auf dem DFB-Campus weit mehr als nur ein Fußballturnier. Es war ein Zeichen dafür, was möglich wird, wenn Menschen gemeinsam an Inklusion, Teilhabe und echte Begegnungen glauben.

Die Möglichkeit, gemeinsam mit den DFB-Stiftungen ein bundesweites Inklusionsturnier auf Deutschlands wichtigster Fußballbühne durchführen zu dürfen, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Stolz.
Wir bedanken uns herzlich beim DFB sowie bei den DFB-Stiftungen für das Vertrauen, die großartige Zusammenarbeit und dieses außergewöhnliche Wochenende.

Dieses Erlebnis wird den Ibbenbürener Kickers noch lange in Erinnerung bleiben.