Viele Frauen möchten Fußball spielen – finden aber keinen Ort, an dem sie sich wirklich wohlfühlen.
- Manche haben schlechte Erfahrungen gemacht.
- Andere glauben, sie seien „nicht gut genug“.
- Viele ziehen sich zurück, obwohl sie eigentlich spielen wollen.
Bei den Ibbenbürener Kickers entsteht ein anderer Raum.
Hier geht es nicht darum, besser zu sein als andere.
Hier geht es darum, gemeinsam Fußball zu erleben.
👉 Fußball ohne Druck
👉 Fußball mit klaren Strukturen
👉 Fußball, in dem jede ihren Platz finden kann
Sicherheit entsteht hier nicht durch Regeln – sondern durch das Miteinander auf dem Platz.
Inklusiver Frauenfußball funktioniert,
👉 wenn sich das Spiel an die Spielerinnen anpasst – nicht umgekehrt.
Auf dieser Seite erklären wir, wie inklusiver Frauenfußball bei uns funktioniert.
- Frauen und Mädchen spielen gemeinsam Fußball
- Jede darf so mitmachen, wie sie kann
- Es gibt keinen Leistungsdruck
- Sicherheit, Respekt und Freude stehen im Mittelpunkt
Niemand muss etwas beweisen. Alle dürfen dabei sein.
Der Einstieg ist jederzeit möglich – auch ohne Vorerfahrung.
Inklusiver Frauenfußball bedeutet, dass Frauen mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam spielen können – ohne Leistungsdruck und ohne Ausgrenzung.
Ja. Vorerfahrung ist nicht notwendig. Entscheidend ist ein Umfeld, in dem sich jede Spielerin sicher fühlt.
Viele Frauen und Mädchen haben im Sport erlebt, dass sie:
Für Frauen mit Behinderung oder psychischen Belastungen verstärkt sich das oft.
Viele dieser Erfahrungen entstehen nicht zufällig, sondern durch Strukturen, die nicht für alle gemacht sind. Genau deshalb zeigt sich, warum Inklusion nicht durch gute Absicht entsteht, sondern durch bewusstes Handeln.
Zwei unserer Spielerinnen waren während der Frauen-EM nicht nur Zuschauerinnen – sie waren mittendrin.
Über einen Awabot bewegten sie sich live im Stadion, erhielten Einblicke in den Spielertunnel, standen am Spielfeldrand und konnten mit Spielerinnen unserer Nationalmannschaft sprechen.
Diese Aktion wurde von den DFB-Stiftungen gemeinsam mit der UEFA Foundation for Children umgesetzt und öffentlich begleitet.
Sie zeigt, was möglich ist, wenn Inklusion auf höchstem Niveau umgesetzt wird.
👉 Im Bericht „EM-Fieber – Kickers Girls mittendrin“ wird deutlich, wie sie sich per Awabot durch das Stadion bewegten und direkte Einblicke erhielten.
👉 Auch der FLVW begleitete diese Aktion und beschreibt die besondere Nähe zum Geschehen.
👉 Zusätzlich wurde die Aktion von den DFB-Stiftungen öffentlich vorgestellt.
Beim inklusiven a href="https://www.ibb-kickers.de/turnierformate/special-olympics-fussball">Frauenfußballturnier im Rahmen der Special Olympics entstand ein Moment, der weit über den Sport hinausgeht:
- „Oma Gunda“, über 80 Jahre alt, erzielte unter großem Jubel ein Tor.
-
Gemeinsam mit Tochter, Enkelin und Urenkelin standen vier Generationen gleichzeitig auf dem Spielfeld.
„Ein Moment, der für Gänsehaut sorgt und zeigt, was im inklusiven Fußball möglich ist.“
- Pressezitat IVZ
Dieser Moment zeigt, was passiert, wenn Menschen wirklich dazugehören.
👉 Im Artikel „Oma Gunda sorgt für Gänsehautmomente“ wird beschrieben, wie sie unter großem Jubel ein Tor erzielte.
👉 Auch die Presse berichtet im Artikel „Oma Gunda sorgt für Gänsehautmomente“ über das Event.
Unser Training folgt keinem starren Plan. Es folgt den Menschen auf dem Platz. Übungen verändern sich – so, wie es die Situation erfordert.
👉 Energie wird nicht gebremst – sie wird gelenkt.
Ob Rollstuhl, Prothese, Orthese oder eingeschränkte Beweglichkeit:
👉 gerade beim Fußball für Frauen mit Behinderung ist Sicherheit eine Voraussetzung, kein Kompromiss.
👉 Vertrauen entsteht beim inklusiven Frauenfußball Schritt für Schritt.
Alle machen dieselbe Übung – jede auf ihre Weise.
👉 Genau so entsteht inklusiver Frauenfußball ohne Leistungsdruck.
Helferspielerinnen ohne Handicap:
👉 Sie sind Vorbilder – keine Stars.
Maximal zwei gleichzeitig.
Klar angesprochen und begleitet.
Die "Rolle Helferspieler/in" funktioniert nur, wenn sie bewusst gesteuert wird. Ohne klare Führung entsteht schnell ein Ungleichgewicht im Spiel – ein typisches Problem, das zeigt, warum sie beim Fußball für Frauen mit Behinderung aktiv begleitet werden müssen.
Manchmal:
👉 Das ist kein Betrug am Sport.
👉 Das ist Respekt vor dem Menschen.
Inklusiver Fußball bedeutet nicht Gleichheit.
Er bedeutet Beteiligung.
Inklusiver Frauenfußball heißt nicht, dass alle gleich sind.
Er bedeutet, dass alle dazugehören dürfen.
👉 Alle spielen miteinander – nicht nebeneinander
.➔ Teilhabe entsteht im Spiel – nicht durch Regeln, sondern durch Verhalten.
Unser inklusiver Frauenfußball richtet sich an:
Vorerfahrung ist keine Voraussetzung.
Viele Frauen und Mädchen berichten aus dem Sport:
👉 Das hat selten mit fehlendem Interesse zu tun.
👉 Oft fehlt einfach ein passender Rahmen.
Sicherheit entsteht nicht durch Anpassung – sondern durch passende Bedingungen.
1. Sicherheit vor Tempo
Spielerinnen müssen sich sicher fühlen – körperlich und emotional. Nur dann entsteht Mut, sich zu bewegen, Zweikämpfe anzunehmen und aktiv zu spielen.
2. Teilhabe vor Leistung
Nicht die beste Spielerin steht im Mittelpunkt, sondern die Beteiligung aller.
Jede Spielerin bekommt Zeit, Raum und Möglichkeiten, sich einzubringen.
3. Gemeinschaft vor Bewertung
Es geht nicht darum, besser zu sein als andere. Es geht darum, gemeinsam Fußball zu spielen, sich zu unterstützen und sich zu entwickeln.
4. Entwicklung im eigenen Tempo
Fortschritt entsteht ohne Druck – Schritt für Schritt. Spielerinnen müssen sich nicht an ein System anpassen. Unser Training passt sich an die Spielerinnen an.
5. Mut statt Zurückhaltung
Viele Spielerinnen bringen Unsicherheiten mit. Ziel ist es nicht, diese zu ignorieren – sondern ihnen Raum zu geben und sie Schritt für Schritt abzubauen.
Diese Prinzipien sind die Grundlage dafür, dass Spielerinnen langfristig bleiben.
Viele dieser Erfahrungen entstehen aus der Praxis und entwickeln sich im Alltag weiter.
Quelle: DFB.de: Inklusionsvorbild Ibbenbürener Kickers: Am Anfang war eine Idee (Zum Artikel)
Die folgenden Antworten beruhen auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit.
Nein. Du kannst jederzeit anfangen – auch ohne Erfahrung.
Ja. Inklusiver Fußball lebt vom gemeinsamen Spiel.
Nein. Teilhabe ist wichtiger als Leistung.
Du bekommst Zeit, Unterstützung und klare Orientierung im Training.
Ob sie passen. Ob sie mithalten können.
Unsere Erfahrung zeigt:
👉 Du musst nichts können.
👉 Du musst nichts beweisen.
👉 Du musst nur anfangen.
Oder komm einfach vorbei und schau dir ein Training an.
Viele Erfahrungen entstehen nicht im Training selbst, sondern im Gefühl von Sicherheit und Vertrauen. Gerade im inklusiven Kontext spielen Emotionen eine große Rolle.
Mehr dazu hier:
👉 welche Rolle Emotionen im Spiel haben
👉 wie mentale Stärke im Team entsteht
Der erste Schritt ist oft einfacher als gedacht.
👉 Komm vorbei und erlebe selbst, wie sich Fußball ohne Druck anfühlt.