Inklusiver Frauenfußball bei den Ibbenbürener Kickers bedeutet mehr als ein angepasstes Angebot. Er ist ein geschützter Raum, in dem Frauen und Mädchen – mit und ohne Behinderung – Fußball spielen können, ohne sich erklären, rechtfertigen oder vergleichen zu müssen.
Hier zählt nicht, woher jemand kommt oder was sie nicht kann. Hier zählt, dass sie da ist.
Die Inhalte auf dieser Seite basieren auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit der Ibbenbürener Kickers.
Auf dieser Seite erklären wir, wie inklusiver Frauenfußball bei uns funktioniert.
Frauen und Mädchen spielen gemeinsam Fußball
Jede darf so mitmachen, wie sie kann
Es gibt keinen Leistungsdruck
Sicherheit, Respekt und Freude stehen im Mittelpunkt
Niemand muss etwas beweisen. Alle dürfen dabei sein.
Viele Frauen und Mädchen haben im Sport erlebt, dass sie:
Für Frauen mit Behinderung oder psychischen Belastungen verstärkt sich das oft.
Er ist kein Sonderangebot – sondern ein bewusster Gegenentwurf zum leistungsorientierten Fußball.
Unser Training folgt keinem starren Plan. Es folgt den Menschen auf dem Platz. Viele dieser Erkenntnisse sind aus Fehlern, Umwegen und gemeinsamen Lernprozessen entstanden.
Dabei sein dürfen ist wichtiger als funktionieren müssen.
Energie wird nicht gebremst – sie wird gelenkt.
Ob Rollstuhl, Prothese, Orthese oder eingeschränkte Beweglichkeit:
Sicherheit ist kein Kompromiss, sondern Voraussetzung.
Vertrauen entsteht Schritt für Schritt – nicht auf Kommando.
Alle machen dieselbe Übung – jede auf ihre Weise.
So entsteht Fußball, der verbindet.
Helferspielerinnen ohne Handicap:
Sie sind Vorbilder, keine Stars. Maximal zwei gleichzeitig – klar angesprochen und begleitet.
Manchmal:
Das ist kein Betrug am Sport.
Das ist Respekt vor dem Menschen.
Für uns bedeutet Inklusion im Fußball gemeinsames Spiel auf Augenhöhe – nicht Sonderlösungen am Rand.
Und ja:
Es gibt auch Spiele auf Augenhöhe – intensiv, spannend, voller Emotionen. Inklusiver Fußball ist nicht langweilig, sondern ehrlich.
Inklusiver Frauenfußball heißt nicht, dass alle gleich sind. Er heißt, dass alle dazugehören dürfen.
Alle spielen gemeinsam, nicht nebeneinander.
Unser inklusiver Frauenfußball richtet sich an:
Vorerfahrung ist keine Voraussetzung.
Quelle: DFB.de: Inklusionsvorbild Ibbenbürener Kickers: Am Anfang war eine Idee (Zum Artikel)
Die folgenden Antworten beruhen auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit.
Nein. Freude am Mitmachen ist wichtiger als Erfahrung oder Technik.
Ja. Inklusiver Frauenfußball lebt vom gemeinsamen Spiel unterschiedlicher Frauen.
Nein. Es geht nicht um Leistung, sondern um Teilhabe und gemeinsames Erleben.
Mit Zeit, Ruhe und einem respektvollen Umgang im Team.
Nein. Frauen und Mädchen jeden Alters sind willkommen.
Inklusiver Frauenfußball bedeutet mehr als Teilhabe am Spiel. Er braucht sichere Räume, klare Rollen und ein sensibles Miteinander. In unserem Praxiswissen greifen wir Themen auf, die für Frauen im inklusiven Fußball besonders relevant sind: