Amputiertenfußball zeigt, wie anpassungsfähig Fußball ist. Diese dynamische Spielform verbindet Technik, Kraft und Balance – und bietet zugleich eindrucksvolle Zugänge für inklusives Training.
Gespielt wird mit nur einem Bein und Unterarmgehstützen. Schnelligkeit, Koordination und Fairness stehen im Mittelpunkt.
Amputiertenfußball wird international organisiert und folgt klaren Regeln:
Diese Regeln ermöglichen leistungsorientierten Wettbewerb.
In unserer inklusiven Praxis passen wir Amputiertenfußball bewusst an:
So wird die Sportart für Ungeübte, Kinder und Erwachsene zugänglich.
Amputiertenfußball fordert Arme, Schultern und Rumpf stark.
Untrainierte Spieler stoßen schnell an ihre Grenzen.
Inklusion bedeutet auch, Überforderung zu vermeiden.
Amputiertenfußball ist:
Spieler erleben neue Bewegungsformen, wachsen über sich hinaus und entwickeln großen Respekt für diese Sportart.
Als Trainingsform schafft Amputiertenfußball neue Zugänge – ohne Leistungsdruck.
Quelle: DFB-Stiftungen 2023
Die folgenden Antworten beruhen auf unseren praktischen Erfahrungen aus der inklusiven Fußballarbeit.
Nein. Ob mit oder ohne Prothese gespielt wird, entscheidet jede Person selbst. Wichtig ist, dass sich alle sicher fühlen.
Spielformen, Tempo und Rollen werden so angepasst, dass alle aktiv teilnehmen können und sich nicht überfordern müssen.
Ja. Klare, einfache Regeln sorgen für Sicherheit, Orientierung und ein faires Miteinander auf dem Platz.
Nein. Der inklusive Amputiertenfußball ist offen für Menschen mit und ohne Amputation.
Mit Zeit, Ruhe und Vertrauen. Niemand wird gedrängt, alles sofort mitzumachen.
Ja. Vorerfahrung ist nicht entscheidend. Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf das gemeinsame Spiel einzulassen.
Fußball mit Prothese erfordert ein sensibles Zusammenspiel aus Technik, Sicherheit und individueller Belastungssteuerung. In diesem Praxisbeitrag beschreiben wir den differenzierten Umgang mit verschiedenen Handicaps im inklusiven Fußball: